Infektionsschutz in der stationären Pflege: Maßnahmen während der COVID-19-Pandemie
Eine Befragung von Pflege(führungs)personal aus Einrichtungen der stationären Akut- und Langzeitpflege
Die Umsetzung von Infektionsschutzmaßnahmen in der stationären Pflege ist nicht nur während Krisen essenziell für die Eindämmung von Infektionskrankheiten. Da die Einrichtungen potenzielle Knotenpunkte für die Übertragung von Krankheitserregern sind, sind sowohl vulnerable, also gefährdete Patientinnen- und Patientengruppen, als auch Beschäftigte hier einem erhöhten Risiko ausgesetzt.
Eine Befragung beruflich Pflegender aus dem Jahr 2023 zeigt, dass während der COVID-19-Pandemie zwar zahlreiche Infektionsschutzmaßnahmen umgesetzt worden sind, jedoch häufiger in der Langzeit- als in der Akutpflege. Hinsichtlich der Berücksichtigung von Vorgaben und/oder Handlungsempfehlungen zeigt sich, dass insbesondere die des Robert Koch-Instituts, der Bundes-/Landesministerien sowie der Einrichtungsträger genutzt wurden. Die Technischen Regeln für Biologische Arbeitsstoffe (TRBA) 250 und 255 waren dem überwiegenden Teil der befragten Pflegeführungskräfte unbekannt. Ein erheblicher Anteil der Befragten berichtete eine hohe Belastung durch das Tragen von medizinischem Mund-Nasen-Schutz (insbesondere FFP2-Masken).
Bibliografische Angaben
Titel: Infektionsschutz in der stationären Pflege: Maßnahmen während der COVID-19-Pandemie. Eine Befragung von Pflege(führungs)personal aus Einrichtungen der stationären Akut- und Langzeitpflege
in: baua: Bericht kompakt 1. Auflage. Dortmund: Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, 2025. Seiten: 3, Projektnummer: F 2541, PDF-Datei, DOI: 10.21934/baua:berichtkompakt20251205