Das Arbeits- und Forschungsprogramm 2026–2029
Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) setzt sich dafür ein, sichere, gesunde und menschenfreundliche Arbeitsplätze zu schaffen, die auch in einer sich ständig verändernden Arbeitswelt wettbewerbsfähig bleiben. In ihrer Forschung und wissenschaftsbasierten Facharbeit orientiert sich die BAuA an wissenschaftlichen und politischen Entwicklungen und bezieht die Bedürfnisse und Ideen aus dem Austausch mit wichtigen Fachgesellschaften, der Arbeitsschutz-Community und den Sozialpartnern mit ein. Dafür gibt sie sich alle vier Jahre ein Arbeits- und Forschungsprogramm.
Strategische Handlungsfelder
Das Arbeits- und Forschungsprogramm 2026-2029 wird von fünf zentralen strategischen Handlungsfeldern strukturiert. Diese Handlungsfelder erlauben das Verfolgen langfristiger Ziele und ermöglichen es zugleich, neue relevante Themen und Herausforderungen zu erkennen und anzugehen. Sie stützen sich auf den wissenschaftlichen Austausch zur menschen-freundlichen Gestaltung von Arbeit und ermöglichen die Betrachtung von Themen aus unter-schiedlichen Perspektiven. Dieser Ansatz fördert die interdisziplinäre Auseinandersetzung mit den vielfältigen Fragen rund um Arbeit und Gesundheit. Zudem können Themen in mehreren Handlungsfeldern gleichzeitig bearbeitet werden, wobei jeweils unterschiedliche Schwerpunk-te gesetzt werden.
Unser aktuelles Arbeits- und Forschungsprogramm für 2026–2029 ist in diese fünf Handlungsfelder und die dazugehörigen Themengebiete unterteilt:
- Handlungsfeld A: Veränderungen der Arbeitswelt systematisch erfassen und bewerten
- Handlungsfeld B: Anwendungssicherheit und Gebrauchstauglichkeit gewährleisten
- Handlungsfeld C: Arbeitssysteme menschengerecht gestalten
- Handlungsfeld D: Gesundheit und Arbeitsfähigkeit erhalten und fördern
- Handlungsfeld E: Instrumente weiterentwickeln und Wissen vermitteln